Auf, auf nach Kärnten

Eigentlich ist es ja schon fast langweilig – jedes Jahr das Gleiche 😉 . Aber ich fahre immerhin schon das 12. Mal zum Mittelaltermarkt auf Burg Sommeregg in Kärnten/Österreich und ich freue mich jedes Jahr wieder aufs Neue.

Von Tschechien nach Kärnten

Da wir uns länger als geplant bei Moni und Marc in Tschechien aufgehalten hatten, fahren wir direkt von dort über die Autobahn nach Seeboden zur Burg Sommeregg. Wir fuhren vormittags los und waren dann abends gegen 22 Uhr da. Wir schliefen nach der Tour von über 500 Kilometern erst einmal wie die Murmeltiere und am nächsten Morgen bauten wir als allererstes unser Zuhause für die nächsten fast 4 Wochen.

Am nächsten Tag wurden wir dann mit einem tollen Regenbogen begrüßt

Regenbogen über Sommeregg

Die Ritterspiele auf Burg Sommeregg

Seit über 20 Jahren bereits finden die Ritterspiele auf Burg Sommeregg statt. Und zwar immer in den ersten 3 Augustwochen – also schon mal für 2019 vormerken.

Es ist zwar nur ein kleiner Mittelaltermarkt mit etwas mehr als 10 Ständen, aber mit viel Kinderbespaßung, Musik und Gaukelei – und kostet nicht einmal Eintritt. Eintritt bezahlt man nur für die Ritterspiele, die aber wirklich sehenswert sind. Jedes Jahr wird eine andere Geschichte von den Akteuren aufgeführt.

Hier ein paar Eindrücke des Mittelaltermarktes:

Metfred – immer in Action
Jarda, unser toller Schmied
Anita – unsere bezaubernde Glasfee
Manuela  – eine wundervolle Künstlerin
Auch die Kinder konnten wir beschäftigen
Allerley Magisches – mein Stand

Da der Markt immer von Dienstags bis Sonntags geht, können wir Montags immer ein bisschen die Gegend erkunden.

Von früheren Erkundungen gibt es schon einen Beitrag von mir über das wundervolle Kärnten. Eigentlich wollte ich diesmal meinen Mann den Fallbacher Wasserfall zeigen, aber wir schauten lediglich vom Parkplatz aus drauf……… es war sehr voll und der Wasserfall hatte durch die lange Trockenheit auch nur sehr wenig Wasser. Also fuhren wir einfach ein Stück weiter zu den

Gössfällen

Über eine etwas unscheinbare Abzweigung ging es auf einer schmalen Straße ziemlich steil bergauf – Paula musste sich ganz schön quälen und ich war heilfroh, dass uns kein Auto entgegenkam. Oben ist beim Wasserwerk ein kleiner Parkplatz, auf dem wir mutterseelenallein standen und von da aus eine kleine Wanderung mit unseren Hunden unternahmen. Es war traumhaft. Außer uns war kein Mensch dort und es war nur das Rauschen des Wasserfalles und ab und an das Kreischen von Raubvögeln zu hören. Ein besonderes Erlebnis ist die Hängebrücke dort …….. auf dem Hinweg ging Lene noch brav rüber, aber auf dem Rückweg mussten wir ganz schön Überzeugungsarbeit leisten, damit sie mitkam. Zurück bei Paula konnten wir uns gar nicht von der wunderschönen Gegend trennen, machten erstmal eine Kaffeepause und waren einfach nur glücklich und zufrieden.

Wasserwerk Gössfälle
Lene – Das Wasser ist anscheinend richtig lecker!
Hängebrücke
Aussicht
Soooo klares Wasser
Lene
Gina, unser Fotomodell
Meditative Stille
Kaffeepause mit Aussicht
Parkplatz Wasserwerk

Am Montag danach ging es dann nach 

Velden am Wörthersee

Wir besuchten Manuela ( Arte di Manuela ) und ihre Familie in ihrem Zuhause in Velden am Wörthersee, wohin sie vor einigen Jahren aus Bayern ausgewandert sind. Es ist ein absoluter Traum dort. Wir hatten dort einen wunderbaren Stellplatz im Garten. Mit einem Teil der Familie (danke an Norbert und Max 😀 ) fuhren wir an den Wörthersee. Bisher kannte ich den Wörthersee nur vom Namen der Fernsehserien, die meine Mutter immer geschaut hatte. Wir hatten zwar nicht viel Zeit, aber es reichte für eine kurze Tour und ein leckeres Eis.

Abends gingen wir lecker Backhendl essen und beschlossen den Abend mit Wein und Met am Lagerfeuer. Es war ein wunderschöner Ausflug. Am nächsten Morgen fuhren wir dann zurück nach Sommeregg – gut, dass der Markt immer erst um 14 Uhr anfängt.

Das Schloss am Wörthersee
Der „Walk of Fame“ vom Wörthersee
Mein 1. Bild mit Roy Black
Touri-Tour durch Velden
Blick von der Promenade
Wörthersee – den kann man auch von oben erkunden
Max und das Eisessen mit Blick auf den Wörthersee
Der Wörthersee von der Nordseite aus.

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Tschüss Sommeregg – bis 2019

Dann waren die Tage auf Sommeregg auch schon wieder zu Ende. Es war ein schöner Markt, wenn es auch teilweise etwas heiß war. Aber immerhin hatten wir fast durchgehend schönes Wetter, keine Stürme wie in den Jahren vorher, haben wieder viele neue Leute kennen gelernt und viele inzwischen alte Bekannte wieder getroffen. Wir freuen uns aufs nächste Jahr.

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Ich hoffe, Du hattest ein bisschen Spaß beim Lesen und Bilderschauen und ich würde mich riesig freuen, wenn Du einen Kommentar, ein Lob oder auch Kritik hinterlassen würdest.

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