Es lebe das Chaos !!

Es lebe das Chaos?

Hilfe!! Das Chaos und ich oder bin ich das Chaos? Ich habe keine Ahnung.

Seit nunmehr fast 2 Monaten steht ja nun fest, dass unsere Wohnung aufgelöst wird. Wir haben fristgerecht zum 31.12. gekündigt und seitdem räume ich, sortiere, erstelle Anzeigen bei ebay-kleinanzeigen und in diversen Facebook-Gruppen und verkaufe. Ja, ich habe schon so einiges verkauft. Etliche große Sachen waren schon dabei – finde ich auch mit am einfachsten.

Aber……….. und das ist das größte Problem …….. wir haben soviel Kleinzeugs wie Geschirr, Deko und, und, und….. und ich mag die Sachen einfach nicht so in die Tonne hauen. Erstens brauchen wir Geld und zweitens tut es mir in der Seele leid, gebrauchstüchtige Dinge wegzuschmeißen.

Je mehr ich räume, desto chaotischer wird es. Normalerweise bräuchte ich jemanden, der mich an die Hand nimmt und mir sagt, was ich tun soll. Darum auch oben der Satz „bin ich das Chaos“ *grins*. Ich kann ja echt ziemlich viel, aber diese Aufgabe bringt mich an meine Grenzen.

Also, wer Langeweile hat, darf sich gern bei mir melden.

Damit Du Dir mal ein kleines Bild machen kannst, hier mal ein Foto unseres „Wohnzimmers“, wie es im Moment dort aussieht.

Wäre ja auch alles gar nicht so schlimm, wenn die Zeit nicht so rasen würde. Zu Beginn waren es über 3 Monate, nun sind man gerade noch 6 Wochen oder so.

Aber egal………… ICH WERDE ES SCHAFFEN!! Ich freue mich nämlich wahnsinnig aufs neue Leben. Außerdem merke ich, dass ich mit jedem Teil, das das Haus verlässt, innerlich freier werde. Was braucht man denn wirklich? Materielle Dinge waren zwar noch nie so wichtig für mich, aber es fühlt sich gut an, alles loszulassen.

Und nein……wir werden nichts bzw. fast nichts irgendwo zwischenlagern. Die einzigen Dinge, die zwischengelagert werden und hoffentlich Platz in 2 bis 3 Kartons haben, sind unsere Fotoalben (die irgendwann noch digitalisiert werden sollen) und die Buchführung der letzten paar Jahre, die ich ja wohl fürs Finanzamt aufbewahren muss.

So, genug gejammert und wahrscheinlich meiner momentanen Gemütsverfassung entsprechend – also bisschen chaotisch – geschrieben. Ich räume jetzt weiter 😉 .

Ach, fast vergessen: Ich habe ja unser neuestes Familienmitglied noch gar nicht vorgestellt – PAULCHEN.

Da ja Paula nicht wirklich groß ist und auch nur ein zulässiges Gesamtgewicht von 3,1 Tonnen hat, hat sie also zum Helfen und zur Gesellschaft Paulchen bekommen.

Und dies sind die Zwei dann:

Paula und Paulchen

 

 

 

Freue mich diesmal ganz besonders auf konstruktive Ratschläge und Tipps.

Demnächst dann mehr in diesem Theater. Ich freue mich, dass es Euch gibt!

 

 

20 Kommentare

  1. Oh wie ich das kenne! Wir hatten 3 Monate Zeit, wie ihr…dann bemerkten wir, dass das Dach des Wohnmobils ein Schweizer Käse ist….Löcher…alles voller Löcher! Dann kam noch der Verkauf bei ebay, eine gute Sache aber voll aufwendig, wie ich fand. Ich stand auch mit beiden Beinen im Chaos und die Zeit lief. Max auf dem Womo-Dach bei eisigen Temperaturen…Die Möbel, die wir nicht los wurden, stehen bei der Schwiegermutter im Gartenhäuschen….und der Kram, den ich nicht weg werfen konnte…kann….so viele Bücher und Geschirr!

    Du schaffst das!! Es gibt immer einen Weg und später lacht man drüber…was für ein Stress das war.

    Als Tipp kann ich Dir nur “ tief durchatmen“ empfehlen und weiter machen…mit großer Freude im Herzen auf die kommende, wunderbar freie Zeit!
    Viele liebe Grüße, Geduld und Kraft wünschen Dir

    Susa, Max & Leon

    • Hi,
      vielen Dank für Deine aufmunternden Worte. Es wird schon werden, muss ja 😉 . Würde mich übrigens echt freuen, wenn wir uns in Spanien mal über den Weg fahren.
      Ganz liebe Grüße an Euch Drei von
      Ute, Stefan, Bonito, Gina und Lene

  2. Hallo Ute, Ich habe deinen Block gelesen und finde dich sehr mutvoll und beneide Dich dafür auch aber im positiven Sinne, mich würde spannungsvoll interessieren wie dein Standplatz ausgerichtet ist und ob nur wilde Plätze in Frage kommen, entschuldige für die Neugier da es sehr interessant ist .
    Viele Grüße Bernd

    • Hallo Bernd,
      selbstverständlich beantworte ich gern Fragen :-D. Nein, es kommen sicher nicht nur wilde Stellplätze in Frage, allerdings die am liebsten. Es kommt halt immer drauf an. Campingplätze mag ich eher nicht, aber ab und an mal ein Stellplatz ist schon gut. Ansonsten wollen wir unterwegs auch versuchen, z.B. gegen Stellplatz zu arbeiten. Mal schauen, wie es kommt. Ich werde fleißig berichten.
      Liebe Grüße,
      Ute

  3. Liebe Ute, vor über zwei Jahren war ich etwa an gleicher Stelle, Haus verkauft, Womo gekauft und von einer Menge Möbel, Geschirr und Sachen… Erinnerungsstücken getrennt! Vieles noch von meinen Eltern, vieles das mir in Jahrzehnten ans Herz gewachsen ist. Anfangs hatte ich noch Mühe los zu lassen doch dann ging’s ganz gut. Einiges konnte ich verkaufen, vieles hab ich verschenkt. Freunde die noch zu Besuch kamen sagte ich immer, sie sollen durchs Haus laufen und sagen was sie gerne möchten.
    Heute wenn ich auf Heimatbesuch bin, besuche ich viele Freunde und Verwandte und freue mich jedesmal beim Besuch wenn ich meine Sachen wieder im Gebrauch sehe.
    Es hat so gut getan sich von dem Zuvielen zu trennen, ich bin glücklich im Womo und kann es mir im Steinhaus gar nicht mehr vorstellen. Wie schön ist es doch überall in der Natur zu Hause zu sein und sich an so vielen Erlebten und Entdeckten zu erfreuen.
    Also liebe Ute, lass los! Ich wünsche euch einen guten Neustart ins Womoleben, viel Glück und gute Fahrt!
    Liebi Grüessli aus der Monschterburg.. Lisi

    • Liebe Lisi,
      danke für Deinen lieben Kommentar. Das Loslassen fällt mir gar nicht mal so schwer, das trifft mich hauptsächlich bei meinen Büchern. Unsere Kinder dürfen auch fast alles mitnehmen, was sie gebrauchen können. Da wird es mir sicherlich wie Dir gehen, dass ich mich immer wieder freue, diese Sachen wiederzusehen.
      Wäre echt schön, wenn sich die Monschterburg und Paula mal irgendwann über den Weg fahren würden ;-). Euch noch eine tolle Zeit in Griechenland.
      Liebe Grüße,
      Ute

  4. wilfried hillmer

    das ist ja ein tolles Gespann freuen uns schon aufs Wiedersehen in Spain –hihi

  5. Also, konstruktiv ist mein Tipp vielleicht nicht 😀 Ich würde den Rest an Kleinzeug verschenken. Denn: Stress ist nicht gut :))

    Wünsche euch, dass das Chaos schnell entchaotisiert wird.

    • Liebe Marion,
      der Tipp ist ok 😉 …….. habe ich auch schon in die Wege geleitet. Viele Sachen (gerade die auf den Bildern) werden in 2 Wochen abgeholt, wenn sie noch nicht verkauft sind.
      Danke für die Wünsche und auf hoffentlich bald in Spanien….Bücher sortiere ich schon zum Mitbringen 😀
      Liebe Grüße,
      Ute

  6. Jeannette Putzig

    Liebe Ute ….
    Es ist toll was ihr da macht 😀
    Freue mich für Euch mit …
    Setzt doch manche Sachen in die zu verschenken Gruppen auf Facebook oder mach einen Hausflohmarkt …Jeder kann dir da sagen , was er für das ein oder andere geben moechte 👍
    Liebe Gruesse Jeannette

    • Hallo Jeannette,
      danke Dir 😀 . Ich habe schon viele Dinge in den Facebookgruppen und dadurch auch schon etliches verkauft. Einen Hausflohmarkt habe ich für Ende November geplant. Es wird schon werden, nur zwischendurch greift immer Panik durch 😉 .
      Liebe Grüße,
      Ute

  7. Also, ohne Dir zu nahe treten zu wollen aber was da in Deinem “Wohnzimmer“ noch steht ist m.E.
    höchstens noch geeignet für die Caritas u. ä. als Spende. Heutzutage lässt sich nicht mal mehr Markenporzellan versilbern. Probiers doch mal mit Garagen-Verkauf. Trotzdem viel Glück…

    • Hallo,
      vieles habe ich von den Sachen ja auch bereits verkauft, aber schwer ist es schon. Ich werde wohl Ende November nochmal einen Garagen/Hausflohmarkt machen und dann wird der Rest auf jeden Fall gespendet. Aber einen Versuch ist es wert.
      Liebe Grüße,
      Ute

  8. Oh ja, wie sich mache Dinge ähneln. Hatten ja auch lange vergeplant aber die 3 Monate waren so schnell rum. Hammer! Wir haben ein Drittel verkauft, verschenkt und eingelagert. Ist immer noch ein super Gefühl frei zu sein.
    Uns tat es auch am meisten weh, dass sich niemand mehr für Bücher interessiert. Haben viele mitgenommen und lesen sie jetzt nach Jahren endlich aus und verschenken oder tauschen sie dann.
    Drücken euch die Daumen und Pfoten das ihr glücklich los kommt

    • Hallo Michael,
      wir Reisenden sind uns wirklich in sehr vielen Dingen ähnlich….ist ja eigentlich auch keine Wunder wo sich doch auch unsere Leben überhaupt sehr ähneln. Mit den Büchern empfinde ich genauso……habe jetzt sämtliche Taschenbücher eingepackt und werde sie auf dem Flohmarkt in Spanien verkaufen, denke, viele der Überwinterer oder Ausgewanderten freuen sich über deutsche Lektüre.
      Bis bald in Spanien oder so.
      Liebe Grüße,
      Ute

  9. Hey, durch Zufall gerade entdeckt und ja, ich stehe gerade vor dem gleichen Problem: nur noch 6 Wochen, zu viel Arbeit, zu viel Studium und viel zu wenig Zeit für so viel Vergangenheit zum Anfassen 😉
    Ich hab auch einen Flohmarkt gemacht, was vom Aufwand und Nutzen echt am Besten war. Das kann ich Euch nur empfehlen. Dann stelle ich weniger wertvolles einfach in die Nähe von Mülltonnen, frei zum mitnehmen. Gerade übers Wochenende, wo keiner aufräumt, wurde bisher alles mitgenommen.
    Maximale Erfolge! 😉

    • Hallo Rike,
      vielen, lieben Dank für Deinen Kommentar. Ich glaube, dass Hausflohmarkt wirklich noch eine der erfolgversprechendsten Maßnahmen ist. Vieles habe ich inzwischen ja auch schon durch die diversen Flohmarktgruppen verkauft, aber es wird so einfach nicht weniger ;-).
      Etwas neben die Mülltonnen zu stellen, macht bei uns wenig Sinn, da hier kaum Leute vorbeikommen.
      Liebe Grüße und auch Dir alles Liebe,
      Ute

  10. Klasse Ute. Für euer künftiges Leben wünsche ich dir ganz viel Freude.
    Annonciere doch „Wohnungsauflösung“ mit Datum und Zeit an einem Sonnabend. Dann kommen bestimmt viele Leute in deine Wohnung und finden so das eine oder andere, was du nicht wegschmeißen musst. Ebay finde ich viel zu aufwändig. Ansonsten kannst du auch sehr einfach die diversen Verkaufsgruppen in Facebook nutzen. Die kosten nicht mal Gebühren.
    Liebe Grüße aus Berlin von Roswitha

    • Liebe Roswitha,
      danke für Deine lieben Wünsche 🙂 .
      Für Ende November ist ein Hausflohmarkt geplant; da hoffe ich dann, noch ein bisschen loszuwerden. Ansonsten habe ich wirklich schon einiges durch die Facebookgruppen verkauft. Mit Ebay sehe ich genauso, ist auch mir deutlich zu aufwändig. Ebay-Kleinanzeigen ist ansonsten auch noch ganz ok.
      Liebe Grüße,
      Ute

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